Online-Lexikon

Belastbarkeit

Bett:

Für den Liegekomfort Ihres Boxspringbettes ist die Qualität der Matratzen entscheidend. In der Regel ist ein Boxspringbett immer so aufgebaut, dass auf der Untermatratze die Obermatratze und ein Topper liegen. Während die Untermatratze für die Druckverteilung verantwortlich ist, hat die Obermatratze eine dämpfende Funktion. Im Premium-Bereich haben die Boxspringbetten zum Teil sogar drei Matratzen: eine zusätzliche Mittelmatratze dient der Unterstützung.

Sie haben bei den Boxspringbett-Matratzen, es handelt sich dabei um Taschenfederkernmatratzen, die Wahl zwischen unterschiedlichen Härtegraden von sehr weich bis ultra hart. Dabei gilt: Je höher der Härtegrad einer Matratze angegeben wird, desto härter und belastbarer ist sie. Der benötigte Härtegrad einer Matratze ist abhängig von Körpergröße und -gewicht des jeweiligen Besitzers. Bedenken Sie beim Kauf eines Boxspringbettes: Die Eingewöhnungsphase bei einer neuen Matratze kann bis zu drei Wochen dauern.

Polstermöbel:

Die Belastbarkeit von Polstermöbeln, Polsterbetten und Funktionsteilen ist generell sehr unterschiedlich. Deshalb sind die Herstellerangaben zu den max. Belastbarkeitsgrenzen und der allgemeine Wissensstand des Käufers unbedingt zu beachten.

Bei den normgerechten Qualitätsprüfungen für Polsterbetten, Verwandlungssofas, Gästebetten, Funktionsmöbel im Sitz- und Liegebereich für den allgemeinen Wohnbedarf geht man von einer dynamischen Beanspruchung (das heißt, dass die Liegeposition häufig gewechselt wird) von bis zu 120 kg aus. Bei Personen mit einem Gewicht von über 120 kg ist vor Abschluss des Kaufvertrages bezüglich der Festigkeit und Haltbarkeit mit dem Hersteller Kontakt aufzunehmen bzw. ein hoher Härtegrad, z.B. H4, zu empfehlen.